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Aquaristik: 10 Fehler, die einfach zu vermeiden sind

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Viele Menschen lieben ihr Aquarium. Es bringt Ruhe und Entspannung. Viele sind bereit, ihre Dragon Slots Erfolge aufzugeben, kein Geld zu sparen, um für die Fische ein gutes Zuhause zu schaffen. Doch oft schleichen sich Fehler ein. Besonders Anfänger machen sie. Hier sind einige Fehler, die du kennen solltest.

1. Zu schnelles Einsetzen der Fische

Ein frisch eingerichtetes Aquarium ist noch nicht bereit für Fische. Das Wasser braucht Zeit, um sich zu stabilisieren. Es dauert Wochen, bis sich wichtige Bakterien entwickeln. Setzt du die Fische zu früh ein, können sie sterben. Geduld ist wichtig. Lass dein Aquarium mindestens zwei Wochen ohne Fische laufen.

Wichtig ist es, den Stickstoffkreislauf zu verstehen. Ammoniak wird von den Fischen ausgeschieden und muss von nützlichen Bakterien in ungiftige Stoffe umgewandelt werden. Wenn das nicht passiert, kann es zu einer Vergiftung kommen. Daher sind Testkits für Ammoniak und Nitrit sinnvoll.

Ein weiterer Aspekt ist die richtige Auswahl der Pflanzen. Schnell wachsende Pflanzen helfen, das Wasser zu stabilisieren. Sie entziehen dem Wasser Nährstoffe, die Algen nutzen könnten.

2. Zu viele Fische auf einmal

Viele kaufen zu viele Fische. Das belastet das biologische Gleichgewicht. Das Wasser wird schnell verschmutzt. Sauerstoffmangel kann entstehen. Die Fische leiden. Starte mit wenigen Fischen und steigere die Anzahl langsam. So bleibt das Aquarium stabil.

Ein überbesetztes Aquarium kann zu Streitigkeiten unter den Fischen führen. Territorialfische brauchen ihren eigenen Raum. Bei zu vielen Fischen kommt es zu erhöhtem Stress, was das Immunsystem schwächt und Krankheiten begünstigt.

Außerdem sollte darauf geachtet werden, ob Fische Schwarmtiere sind. Sie fühlen sich nur in Gruppen wohl. Einzelne Tiere können verstört wirken und sich verstecken.

3. Falsche Fütterung

Fische werden oft überfüttert. Zu viel Futter sinkt auf den Boden und verdirbt. Das Wasser wird schlecht. Algen wachsen schneller. Fische brauchen nicht viel Futter. Füttere kleine Mengen, die in wenigen Minuten gefressen werden.

Es gibt verschiedene Futtersorten: Trockenfutter, Lebendfutter und Frostfutter. Jede Art hat ihre Vor- und Nachteile. Ein abwechslungsreicher Ernährungsplan sorgt für gesunde Fische.

Achte auch auf die Futterbedürfnisse der einzelnen Arten. Bodenbewohner benötigen anderes Futter als Oberflächenfische. Spezialfutter für bestimmte Fischarten hilft, Mangelerscheinungen zu vermeiden.

4. Fehlende Wasserpflege

Viele reinigen ihr Aquarium falsch. Wasserwechsel sind wichtig. Ohne sie sammeln sich Giftstoffe an. Einmal pro Woche sollte etwa ein Drittel des Wassers gewechselt werden. So bleibt das Wasser gesund.

Neben dem Wasserwechsel ist auch die Reinigung des Bodengrunds essenziell. Mulm sammelt sich und kann faulen, wenn er nicht entfernt wird. Ein Bodensauger hilft dabei.

Filterreinigung sollte regelmäßig, aber nicht zu häufig erfolgen. Ein zu häufiges Reinigen zerstört nützliche Bakterien.

5. Ungeeignete Standortwahl

Das Aquarium sollte nicht in der Sonne stehen. Direkte Sonne fördert Algenwachstum. Auch zu viel Lärm kann die Fische stressen. Stelle dein Aquarium an einen ruhigen Ort, weit weg von Heizungen und Fenstern.

Zusätzlich sollte der Boden stabil sein. Ein volles Aquarium wiegt oft mehrere hundert Kilogramm. Ein stabiler Unterschrank ist daher wichtig.

Lichtquellen sollten ebenfalls beachtet werden. Künstliche Beleuchtung sollte auf den Tag-Nacht-Rhythmus der Fische abgestimmt sein. Ein Licht-Timer kann helfen.

6. Falsche Kombinationen

Nicht alle Fische passen zusammen. Manche Arten sind aggressiv. Andere brauchen unterschiedliche Wasserwerte. Informiere dich vor dem Kauf. Wähle Fische, die gut zusammenleben.

Ein typisches Problem ist das Zusammensetzen von ruppigen und friedlichen Fischen. Raubfische sollten nie mit kleinen, friedlichen Fischen kombiniert werden.

Auch die Temperaturbedürfnisse sind wichtig. Tropische und kalte Wasserfische brauchen unterschiedliche Temperaturen.

7. Zu wenig Versteckmöglichkeiten

Fische brauchen Rückzugsorte. Ohne Verstecke fühlen sie sich unsicher. Pflanzen, Steine und Höhlen bieten Schutz. Ein naturnahes Aquarium macht die Fische glücklicher.

Besonders nachtaktive Fische brauchen ruhige Orte, an denen sie sich tagsüber verstecken können. Auch Revierbildungen lassen sich durch Verstecke verhindern.

Lies Online-Foren und Aquaristikgruppen bieten auch gute Tipps. Erfahrene Aquarianer teilen oft nützliche Tricks.

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