Goldfische sind beliebte Haustiere. Sie sind farbenfroh wie ein Kinderbuch und faszinierend wie Slotsgem. Viele unterschätzen jedoch die richtige Pflege. Fehler führen oft zu Krankheiten oder einem frühen Tod. Das willst du höchstwahrscheinlich nicht. Hier erfährst du, wie du diese Fehler vermeidest.
Falsche Beckengröße
Goldfische brauchen Platz. Viele glauben, ein kleines Glas reicht aus. Das ist ein Irrtum. Goldfische werden groß und brauchen viel Schwimmraum. Ein zu kleines Becken führt zu Stress und Gesundheitsproblemen. Plane mindestens 50 Liter pro Fisch ein. Je größer das Becken, desto gesünder sind die Fische. Eine längliche Form ist besser als eine hohe, da sie mehr Schwimmraum bietet.
Keine Filteranlage
Goldfische produzieren viel Abfall. Ohne Filter verschmutzt das Wasser schnell. Ein Filter sorgt für sauberes Wasser und reduziert Schadstoffe. Er ist unerlässlich für ein gesundes Umfeld. Ein leistungsstarker Filter sollte das Wasser mindestens dreimal pro Stunde umwälzen. Achte darauf, ihn regelmäßig zu reinigen, um Verstopfungen zu vermeiden.
Zu viele Fische auf engem Raum
Ein häufiger Fehler ist Überbesatz. Zu viele Fische in einem Becken führen zu schlechter Wasserqualität. Dies führt zu Krankheiten und Stress. Halte dich an die Faustregel: Lieber weniger, dafür gesunde Fische. Wenn das Aquarium zu voll ist, steigt das Risiko von Sauerstoffmangel und Streitigkeiten unter den Fischen.
Falsche Wassertemperatur
Goldfische sind Kaltwasserfische. Sie benötigen eine Temperatur zwischen 18 und 24 Grad Celsius. Zu warmes Wasser führt zu Sauerstoffmangel. Zu kaltes Wasser verlangsamt ihren Stoffwechsel. Temperaturschwankungen sollten vermieden werden. Eine konstante Temperatur hält die Fische gesund und aktiv.
Keine Wasserwechsel durchführen
Regelmäßige Wasserwechsel sind wichtig. Altwasser enthält Schadstoffe und reduziert Sauerstoff. Wechsle wöchentlich etwa 25 Prozent des Wassers. Verwende abgestandenes Wasser ohne Chlor. Leitungswasser sollte immer aufbereitet werden, um Schwermetalle und Chlor zu entfernen.
Falsches Futter
Goldfische haben spezielle Ernährungsbedürfnisse. Viele geben nur Trockenfutter. Eine einseitige Ernährung kann Mangelerscheinungen verursachen. Füttere abwechslungsreich mit Flocken, Granulat, frischem Gemüse und Proteinen. Ab und zu Lebendfutter wie Mückenlarven bereichert die Ernährung und sorgt für Abwechslung.
Zu viel Futter geben
Goldfische fressen fast immer. Sie neigen dazu, zu viel zu fressen. Das führt zu Verdauungsproblemen und verschmutztem Wasser. Füttere nur so viel, wie sie in wenigen Minuten fressen. Reste sollten entfernt werden, um Algenwachstum zu verhindern.
Mangelnde Sauerstoffversorgung
Goldfische brauchen ausreichend Sauerstoff. Ein schlechter Wasseraustausch führt zu Sauerstoffmangel. Nutze eine Luftpumpe oder sorge für genug Wasserbewegung. Pflanzen können helfen, Sauerstoff zu liefern, aber übermäßiger Algenwuchs sollte vermieden werden.
Keine Versteckmöglichkeiten
Goldfische lieben es, sich zu verstecken. Künstliche Höhlen, Pflanzen und Dekorationen bieten Sicherheit. Fehlen diese, kann Stress entstehen. Natürliche Verstecke sorgen für ein abwechslungsreiches und artgerechtes Aquarium.
Falsche Vergesellschaftung
Nicht alle Fische passen zu Goldfischen. Sie brauchen ruhige Mitbewohner. Aggressive oder zu kleine Fische können Probleme bereiten. Wähle Fische mit ähnlichen Bedürfnissen. Gute Begleiter sind beispielsweise Schleierschwänze oder Moderlieschen.
Keine ausreichende Beleuchtung
Goldfische brauchen Licht. Natürliches oder künstliches Licht hilft ihrem Biorhythmus. Fehlt Licht, fühlen sie sich unwohl. 10-12 Stunden Licht pro Tag sind ideal. Achte darauf, Algenbildung durch zu starkes Licht zu vermeiden.
Keine regelmäßigen Gesundheitschecks
Goldfische zeigen Krankheiten oft erst spät. Achte auf Verhaltensänderungen und Körperveränderungen. Träge Fische oder weiße Punkte können Zeichen von Krankheiten sein. Regelmäßige Kontrollen helfen, frühzeitig zu reagieren und Erkrankungen zu vermeiden.
Falsche Reinigung des Aquariums
Viele reinigen ihr Aquarium falsch. Zu häufige oder gründliche Reinigung stört das biologische Gleichgewicht. Entferne Mulm vorsichtig und reinige Filtermedien nur mit Aquarienwasser. Eine zu gründliche Reinigung kann nützliche Bakterien zerstören.
Goldfische können bis zu 20 Jahre alt werden. Viele sind sich dessen nicht bewusst und kümmern sich nicht langfristig um ihre Fische. Gute Pflege und ein artgerechtes Umfeld erhöhen die Lebenserwartung erheblich. Mach du auch so und deine Goldfische werden ein langes Leben haben.
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