Niemand will ein Aquarium ohne Pflanzen haben. Grüne Wasserpflanzen bringen Leben mit. Sie sind nicht nur Deko, sondern haben eine wichtige Funktion. Sie produzieren Sauerstoff, bieten Schutz und können sogar Algenwachstum verhindern. Aber das bedeutet nicht, dass jede Pflanze passend ist. Manche sind attraktiv wie Slotsgem, aber problematisch. Andere sind einfach ungeeignet.
Hier sind einige pflegeleichte und gute Optionen für dich:
1. Anubias
Diese Pflanze ist robust. Sie wächst langsam, benötigt wenig Licht und kann sogar ohne Bodengrund gedeihen. Ideal für Anfänger. Anubias hat feste Blätter, die nicht von Fischen gefressen werden. Sie eignet sich besonders für Aquarien mit Barschen oder anderen Pflanzenfressern. Wichtig ist, dass du den Wurzelstock nicht eingräbst. Sonst fängt er an zu faulen.
2. Javafarn (Microsorum pteropus)
Auch dieser Farn ist anspruchslos. Er wächst am besten auf Wurzeln oder Steinen. Direkt in den Bodengrund gepflanzt, kann er faulen. Javafarn ist perfekt für Aquascaping geeignet, da er eine natürliche und wilde Optik hat. Er verträgt schwankende Wasserwerte und ist daher sehr robust.
3. Vallisnerien
Diese Pflanze bildet dichte Wälder aus langen Blättern. Sie ist ideal, wenn du Verstecke für Fische schaffen willst. Vallisnerien können sich schnell ausbreiten, indem sie Ableger bilden. Falls du dein Becken nicht zu stark zuwachsen lassen willst, solltest du sie regelmäßig zurückschneiden.
4. Wasserkelch (Cryptocoryne)
Eine klassische Aquarienpflanze. Sie gibt es in vielen Formen und Farben. Sie braucht nur wenig Pflege. Cryptocorynen sind ideal für mittlere und kleine Aquarien, da sie nicht zu hoch wachsen. Beachte, dass sie manchmal eine "Cryptocorynen-Fäule" bekommen, bei der die Blätter absterben. Doch sie treiben meistens wieder aus.
5. Hornkraut (Ceratophyllum demersum)
Schwimmend oder eingepflanzt - beides geht. Hornkraut wächst schnell und hilft, das Wasser zu reinigen. Es ist eine der besten Pflanzen gegen Algen, da es Nährstoffe aus dem Wasser aufnimmt. Außerdem ist es ein guter Versteckplatz für Jungfische.
6. Mooskugeln (Cladophora)
Sie sehen aus wie kleine, grüne Bälle. Sie absorbieren Schadstoffe und bieten Garnelen einen perfekten Platz zum Verstecken. Mooskugeln sind besonders beliebt in Nano-Aquarien. Sie müssen gelegentlich gewendet werden, damit sie ihre runde Form behalten.
Pflanzen, die du meiden solltest
Nicht alle Pflanzen sind wirklich aquarientauglich. Manche halten nur kurz. Andere sind für Fische oder Garnelen problematisch.
1. Buntnessel (Coleus)
Diese Pflanze sieht zwar schön aus, ist aber eine reine Sumpfpflanze. Sie verrottet unter Wasser. Viele Anfänger lassen sich von ihren leuchtenden Farben täuschen. Doch nach wenigen Wochen zersetzen sich die Blätter und verschmutzen das Wasser.
2. Glücksbambus (Dracaena sanderiana)
Dieser Bambus ist oft in Aquarien zu sehen. Doch er ist nicht wassergerecht. Nach einigen Wochen beginnt er zu faulen. Das Problem ist, dass er nur mit der Wurzel im Wasser stehen darf. Ganz untergetaucht geht er ein.
3. Korbmarante (Calathea)
Sie wird oft als Aquarienpflanze verkauft. Sie ist aber für Terrarien besser geeignet. Sie braucht hohe Luftfeuchtigkeit, aber keinen dauerhaften Wasserstand. Im Aquarium verrottet sie schnell.
4. Einige Schwertpflanzen (Echinodorus-Arten) Nicht alle Schwertpflanzen sind für Aquarien gemacht. Manche brauchen viel Licht und CO2. Besonders große Arten wachsen besser in offenen Aquarien oder Paludarien.
5. Glücksklee (Oxalis)
Diese Pflanze sieht anfangs gut aus. Doch sie ist eine Sumpfpflanze. Im Wasser überlebt sie nicht lange. Oft stirbt sie nach ein paar Wochen ab und verursacht eine Wasserbelastung.
Tipps zur richtigen Auswahl
Wir haben noch einige allgemeine Tipps für die richtige Auswahl!
Und zu guter Letzt, pflanze klug, pflege regelmäßig!
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